Mit mir arbeiten: Diese Möglichkeiten hast du:
Zurück in den Körper. Zurück zu dir.
Es gibt Momente, in denen spürbar wird, dass es so, wie es gerade ist, nicht weitergehen kann. Eine tiefe Erschöpfung macht sich bemerkbar, die nichts mit zu wenig Schlaf oder mangelnder Erholung zu tun hat. Körper und Geist geraten durcheinander. Es zeigen sich Symptome wie Herzrasen, Anflüge von Panik oder Angst, und die Gedanken drehen sich in einem endlosen Kreislauf.
Gleichzeitig entsteht ein widersprüchlicher Zustand: große Erschöpfung und Antriebslosigkeit auf der einen Seite, Rastlosigkeit auf der anderen. Der Wunsch nach Veränderung ist da – und zugleich der Versuch, die Kontrolle nicht zu verlieren.
1:1 Begleitung – körperorientierte Arbeit
Viele Menschen kommen mit genau diesen Erfahrungen in meine Praxis. Sie haben sich bereits intensiv mit sich selbst auseinandergesetzt, viel verstanden, analysiert und besprochen. Es gibt Worte für das, was passiert ist, und Zusammenhänge sind klarer geworden. Und trotzdem verändert sich im Alltag wenig.
Der Körper reagiert weiter, als würde er auf etwas antworten, das zu einem anderen Zeitpunkt sinnvoll war und heute keinen passenden Platz mehr hat. Genau dort setzt meine körperorientierte Arbeit an. Sie richtet den Blick auf das, was sich im Körper zeigt: auf Spannungen, Reaktionen und Bewegungsimpulse, die sich nicht über den Verstand steuern lassen.
Der Körper gibt Hinweise darauf, was gerade tatsächlich passiert – unabhängig davon, wie gut etwas erklärt oder verstanden ist. Im Laufe der Arbeit wird sichtbar, wie das Nervensystem reagiert und worauf es ausgerichtet ist. Manche Reaktionen haben eine Geschichte. Sie waren einmal notwendig, um mit Situationen umgehen zu können, für die es damals keine andere Lösung gab. Heute tauchen sie oft genau dann auf, wenn sie eher einengen als unterstützen.
In der körperorientierten Arbeit zeigen sich diese Reaktionen im Erleben und im Kontakt mit dem eigenen Körper, Schritt für Schritt. Es kommen Seiten zum Vorschein, die lange im Hintergrund waren. Manche wirken ungewohnt oder sperrig, andere lassen sich über Sprache allein kaum erreichen.
Rahmen
Einzelsitzung 60 Minuten a 100€
Die Zusammenarbeit beginnt mit einem kostenfreien Vorgespräch.
TraumaMapping
Ein Leitfaden für das Leben mit Trauma
16-wöchige 1:1-Begleitung für Orientierung in deinem Alltag
TraumaMapping ist eine Orientierungshilfe für den Alltag mit Trauma. Es richtet sich an Menschen, die bereits viel verstanden haben – ihre Geschichte, ihre Muster, die Zusammenhänge – und dennoch erleben, dass sich im Alltag wenig verändert. Das innere Erleben und das, was im Außen passiert, passen oft nicht zusammen, obwohl auf der kognitiven Ebene vieles klar ist.
Im Zentrum von TraumaMapping steht eine persönliche Landkarte. Sie entsteht im gemeinsamen Prozess und passt sich der aktuellen Lebenssituation an. Grundlage bilden vier Trauma-Archetypen, aus denen sich Schritt für Schritt eine individuelle Orientierung entwickelt. Diese Landkarte hilft dabei, wiederkehrende Reaktionen, Auslöser und Muster im Alltag früher wahrzunehmen und besser einzuordnen.
TraumaMapping versteht sich nicht als Lösung und nicht als Methode, die etwas „richtig“ machen will. Es geht darum, herauszufinden, was im eigenen Alltag machbar ist, wo Spielräume entstehen und welche Schritte realistisch sind. Die Landkarte dient dabei als Orientierung, um handlungsfähig zu bleiben – auch dann, wenn alte Reaktionsmuster aktiv werden.
Die Begleitung ist auf 16 Wochen angelegt und alltagsnah ausgerichtet. Viele Auswirkungen von Trauma zeigen sich gerade im täglichen Leben, besonders bei Menschen, die nach außen funktionieren und stabil wirken, während sich innerlich etwas ganz anderes zeigt. Die entstehende Landkarte wächst im Laufe des Prozesses und bleibt am Ende bei dir. Sie kann weiter genutzt, verändert und an neue Lebensphasen angepasst werden.
TraumaMapping ist für Menschen gedacht, bei denen das Überleben gesichert ist und der Blick sich langsam nach vorne richtet. Wenn der Wunsch entsteht, das eigene Leben mit dieser Geschichte weiter zu gestalten, ohne nach schnellen Lösungen zu suchen, bietet TraumaMapping einen Rahmen für Orientierung und neue Perspektiven.
Rahmen:
16 Wochen mit 1:1 Calls oder Live mit Messenger Begleitung
2500€
SomaticMapping:
Eine Landkarte fürs Leben
Dreimonatige Begleitung in Phasen von Umbruch, Krise und Neuorientierung
Somatic Mapping ist eine begleitete Unterstützung in Phasen von Umbruch, Belastung oder Entscheidungssituationen, in denen du im Alltag weiter funktionierst und gleichzeitig spürst, dass innerlich alles zu viel wird. Häufig zeigen sich Überforderung, innere Anspannung oder Erschöpfung, oft begleitet von körperlichen Reaktionen wie Schlafproblemen, Herzrasen oder einem Gefühl von Getriebensein.
Im Zentrum steht eine visuelle Landkarte, die als Orientierung im inneren Erleben dient. Körper, Gefühle und Gedanken werden wieder unterscheidbar, besonders dann, wenn mehrere Themen gleichzeitig wirksam sind und es schwerfällt zu benennen, was eigentlich gerade passiert. Körpersignale dienen dabei als Orientierung und Anker im Jetzt, vor allem in Momenten, in denen Gedanken kreisen oder Worte fehlen.
Somatic Mapping ist ein lösungsorientierter Begleitprozess, der hilft, das eigene Erleben einzuordnen und realistische Schritte für den Alltag zu entwickeln. Durch die Verbindung von Mapping und körperlicher Orientierung entstehen kleine, konkrete Bewegungen, die Überforderung unterbrechen und wieder Handlungsspielraum ermöglichen. Die entstehende Landkarte passt sich deinem Leben an und unterstützt dich dabei, dich bewusster und selbstbestimmter zu orientieren.
Rahmen:
12 Wochen 1.1 Begleitung Online oder Live. Optional mit Messenger Begleitung
1500€
Trauma Archetypen
Orientierung statt innerem Chaos – die Trauma-Archetypen helfen dir, dich neu zu sortieren.
Die Trauma-Archetypen sind ein Orientierungsmodell, um innere Reaktionen und wiederkehrende Muster besser einzuordnen. Sie sind nicht als Diagnose gedacht und auch nicht als feste Zuordnung, sondern als Spiegel. Ein Zugang, um sich selbst neu zu sehen – auch die Anteile, die sich schwer, widersprüchlich oder unbequem anfühlen.
In meiner Arbeit hat mich immer wieder bewegt, dass viele Menschen bereits intensive therapeutische Prozesse durchlaufen haben. Sie haben verstanden, benannt, reflektiert – und standen dennoch an einem Punkt, der sich nicht wie „danach“ anfühlte. Statt Erleichterung tauchten Schuld, Scham oder die Frage auf, warum trotz Bewusstsein wenig Leichtigkeit im Alltag ankommt. Genau hier setzen die Trauma-Archetypen an.
Die Archetypen beschreiben vier innere Bewegungen, die zeigen, wie sich alte Erfahrungen heute äußern können: zwischen Überleben und Lebendigkeit, zwischen Rückzug und Verbindung, zwischen Überflutung und innerer Leere, zwischen Orientierungslosigkeit und Klarheit. Meist sind ein oder zwei davon besonders spürbar, manchmal wechseln sie je nach Lebensphase. Sie machen sichtbar, was innerlich wirkt, und helfen, Zusammenhänge früher zu erkennen.
Die Arbeit mit Archetypen richtet sich an Menschen, die sich immer wieder in ähnlichen Reaktionen wiederfinden – in Beziehungen, im Beruf oder mitten im Alltag. Unabhängig von Diagnosen oder Labels steht das konkrete Erleben im Mittelpunkt: das, was da ist, wie es sich zeigt und der Wunsch nach Orientierung. Die Archetypen laden dazu ein, wahrzunehmen, zu verstehen und Veränderungen möglich werden zu lassen – in einem Tempo, das zum eigenen Leben passt.
Circle
Selbsterfahrung und Therapie in der Gruppe
Dein Raum für persönliche Entwicklung, Wachstum und Heilung
Der Circle ist ein fortlaufender Gruppenraum für persönliche Entwicklung, Wachstum und Heilung. Seit mehreren Jahren hat sich hier ein sicherer Rahmen etabliert, der von gegenseitiger Fürsorge, Verlässlichkeit und einem achtsamen Miteinander getragen wird. Im Circle geht es darum, sich selbst besser zu verstehen und innerlich zu wachsen – nicht allein, sondern in Gemeinschaft.
Der Raum ist offen für alles, was Menschen gerade bewegt: Freude, Zweifel, Fragen, Herausforderungen. Nichts muss erklärt oder bewertet werden. Der Circle ermöglicht, das eigene Erleben aus einem neuen Blickwinkel wahrzunehmen und Erfahrungen zu machen, für die im Alltag oft kein Platz ist. Dabei entsteht Verbindung – zu sich selbst und zu anderen.
Die Arbeit im Circle verbindet systemische und körpertherapeutische Impulse. Sie unterstützt dabei, festgefahrene Muster zu erkennen, Zusammenhänge klarer zu sehen und neue Perspektiven zu entwickeln. Die Kraft des Circles liegt dabei nicht nur in den Übungen, sondern auch in der Gemeinschaft: im Miteinander, im Getragenwerden durch schwierige Phasen und im gemeinsamen Wahrnehmen von Veränderung.
Der Circle ist ein geschützter Raum, der Halt, Orientierung und Mut geben kann – für Menschen, die sich nach ehrlicher Verbindung sehnen und einen Ort suchen, an dem sie ohne Maske da sein dürfen. Ein Raum, um innezuhalten, sich selbst wieder näherzukommen und den eigenen Weg bewusster weiterzugehen.
Rahmen:
120€ zum schnuppern
160€ für einzelne Seminartage
bisc
body integrated systemic coaching
Ausbildung 26 / 27
Die zweijährige Ausbildung in systemisch-körperintegriertem Coaching richtet sich an Menschen, die bereits im therapeutischen, pädagogischen, sozialen oder medizinischen Feld arbeiten – oder eine eigene beratende beziehungsweise therapeutische Tätigkeit aufbauen möchten. Sie verbindet systemisches Denken mit körperorientierter Wahrnehmung und Intervention und führt beide Ansätze eng zusammen: in Haltung, Praxis und Inhalt.
In der Ausbildung werden Grundlagen aus systemischer Therapie und Beratung mit körpertherapeutischen Zugängen verknüpft. Ergänzt wird dies durch Inhalte aus der Polyvagal-Theorie, der Bindungsarbeit und neurowissenschaftlichen Erkenntnissen zur Stressregulation. Ausgangspunkt ist die Erfahrung, dass nachhaltige Veränderung im Zusammenspiel von Denken, Fühlen und körperlicher Erfahrung entsteht.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der praktischen Einübung. Die Teilnehmenden entwickeln ein breites, erprobtes Repertoire an systemischen und körperintegrierten Interventionsformen, um Menschen in Krisen, Heilungsprozessen und bei der individuellen Lebensgestaltung begleiten zu können. Die Ausbildung verbindet fachliche Tiefe mit persönlicher Entwicklung und versteht sich zugleich als Weg der Selbsterfahrung.
Die Ausbildung erstreckt sich über zwei Jahre mit mehreren Präsenz-Wochenenden pro Jahr. Zwischen den Modulen wird das Gelernte in begleitenden Online-Formaten und Peer-Gruppen vertieft. Sie richtet sich an Menschen, die Körper und System als Einheit begreifen und lernen möchten, andere mit Präsenz, Klarheit und Weitblick zu begleiten.